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Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Im Bereich der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen bestehen umfangreiche Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie sowohl im Rahmen der Erstdiagnostik als auch bei akuten Schüben oder einem chronisch aktiven Verlauf. Die technischen Verfahren zur Ausbreitungsdiagnostik und Aktivitätsbestimmung (Ultraschall, Koloskopie, ÖGD, ggf. Ballonenteroskopie und Kapselendoskopie) stehen zur Verfügung. Darüber hinaus nutzen wir die Computertomographie, den NMR-Sellink und die NMR-Untersuchung des kleinen Beckens. Für die Betreuung der komplexen Patienten suchen wir die enge Kooperation mit den zuweisenden Kollegen. Patienten können bei Problemen kurzfristig in der Ambulanz bzw. stationär (dringlich elektiv oder ggf. über die Notaufnahme) aufgenommen werden.
Ein Schwerpunkt liegt in der Kooperation mit den Chirurgen sowohl in der Versorgung transabdominell-resezierender Eingriffe als auch in der interdisziplinären Therapie des perianalen Crohn sowie bei der Operationsplanung und Nachbetreuung von Patienten, bei denen eine Indikation zur Proktokolektomie besteht bzw. die sich einer solchen Operation unterzogen haben.
Es bestehen umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Paaren mit Kinderwunsch sowie in der Betreuung von Frauen während der Schwangerschaft und Stillzeit. In diesem Zusammenhang besteht eine Kooperation mit der Ambulanz für Risikoschwangerschaften sowie der Kinderwunschsprechstunde der Universitätsfrauenklinik.
Bei spezifischen rheumatologischen Fragestellungen, z.B. achsennahe Gelenkbeteiligung arbeiten wir mit der Rheumatologie des Südstadtklinikums (Prof. Kneitz) zusammen.
Wir legen großen Wert auf die optimale Therapie der Eisenmangelanämie und der durch die Grundkrankheit bedingten bzw. durch die Therapie aggravierten Osteoporose.